Unsere Angebote nach außen:

Als Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszenturm (SBBZ) betreuen und beraten wir
Eltern, Kitas und Schulen in unserem Einzugsgebiet bei Fragen der sonderpädagogischen Unterstützung und Förderung.
Wir sind schulische Anlaufstelle der Frühförderung, des Sonderpädagogischen Dienstes und der Inklusion im Steinlachtal.

Informationsveranstaltung für Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf

Aufgrund der aktuellen Pandemielage können wir die Informationsveranstaltung für Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf nicht in der gewohnten Form durchführen. Aufgrund dessen hat sich das Staatliche Schulamt Tübingen dazu entschlossen eine Präsentation zu erstellen, die den Erziehungsberechtigten und weiteren Netzwerkpartner*innen grundlegende Informationen zukommen lässt. In der Präsentation sind auch Ansprechpartner*innen der verschiedenen Institutionen genannt. Die Präsentation wird über die betreffenden Einrichtungen (Kindergarten, Grundschule, etc.) gestreut, oder kann unter folgendem Link direkt auf der Homepage des Staatlichen Schulamts angesehen werden.
(Stand: 19.10.20)


Frühförderung

Das Angebot umfasst Diagnostik, Beratung von Eltern und Erzieherinnen, Einleitung von Therapien, Kooperation mit Ärzten und Frühförderstellen, Förderplanerstellung sowie Einzel-und Gruppenförderung und richtet sich an Kindergärten im Einzugsgebiet der Steinlachschule.
Frühförderung findet in den Kindergärten auf Anfrage von Eltern oder Kindergärtnerinnen mit Einverständnis der Eltern statt.

Ablauf
Anfragen kommen in der Regel über das Sekretariat.
Dort meldet sich der Kindergarten, oder die Erzieherin, die unsere Beratung benötigt.
Die Eltern, die eine Beratung durch uns wünschen, melden sich bei den Erzieherinnen und unterschreiben eine Einverständniserklärung.
Zu Beginn einer Beratung steht immer ein Elterngespräch, in dem die Eltern uns ihren Auftrag schriftlich mitteilen und die Entwicklung ihres Kindes schildern. Es folgt eine diagnostische Phase von unterschiedlicher Dauer. Die Ergebnisse werden den Eltern mitgeteilt und notwendige Kontakte zu den Ärzten hergestellt. Die Kinderärzte möchten bei der Empfehlung von Therapien immer schriftlich informiert werden.
Einzelförderung durch uns ist möglich, wenn der diagnostische Bedarf nur gering ist.
Bei uns melden sich viele Eltern, die einen Bescheid von der ESU bekommen haben sowie Eltern von Kindern, die sich nicht sicher sind, ob die Schulreife bei ihren Kindern ausreichend vorhanden ist. Im gemeinsamen Gespräch mit den Erzieherinnen versuchen wir einen möglichen Weg für die Eltern aufzuzeigen.
Ziel unserer Frühförderung sollte eine frühzeitige Intervention bei entwicklungsverzögerten Kindern sein, um eine Sonderbeschulung zu vermeiden.

Weitere Informationen zum Thema Frühförderung im Steinlachtal erhalten Sie hier.

Sonderpädagogischer Dienst

Der Sonderpädagogische Dienst (SpD) stellt ein niederschwelliges Angebot für Schulen und Eltern bei anhaltenden Lernschwierigkeiten der Kinder dar.
Das Angebot umfasst Diagnose, Beratung und Förderplanerstellung.

Lernschwierigkeiten zeigen sich häufig beim Erwerb der Kulturtechniken. Die Kinder haben Mühe beim Lesen, in der Rechtschreibung, bei der Eroberung des Zahlenraumes und beim Rechnen.

Durch eine genaue Diagnose, mit Hilfe von informellen oder standardisierten Testverfahren werden die Ursachen für diese Lernschwierigkeiten aufgezeigt.
In Absprache mit Lehrern und Eltern können dann im Rahmen eines Förderplanes Unterstützungen angeregt und umgesetzt werden. Häufig werden dabei auch außerschulische Hilfen angebahnt.

Der Sonderpädagogische Dienst kann von den Lehrerinnen der allgemeinen Schulen, anderer Sonderschulen, aber auch von Eltern angefragt und beauftragt werden. Zu erreichen ist der sonderpädagogische Dienst über die Steinlachschule.


Inklusion

Kinder und Jugendliche mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot können sowohl an einem SBBZ, als auch an einer Grundschule oder einer weiterführenden Schule beschult werden.

Besteht ein Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot, stehen die Eltern vor der schwierigen Entscheidung, an welcher Schule dieser Anspruch eingelöst werden soll?
Im Rahmen einer Bildungswegekonferenz erhalten sie eine ausführliche Beratung durch einen Sonderpädagogen, bei der Aussagen über den Umfang des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs getroffen und mit dem vor Ort vorhandenen Angebot verglichen werden. Auf der Grundlage dieser Beratung entscheiden die Eltern über den zukünftigen Lernort ihres Kindes.

Im Schuljahr 2020/21 werden ca. 110 Schülerinnen und Schüler inklusiv von der Steinlachschule begleitet.


(Bildquelle: magazin-schule.de)

Unter folgendem Link, können Sie sich einen kurzen Film anschauen, welcher gut und übersichtlich erklärt, wie Sie in Baden-Württemberg zu einem inklusiven Bildungsangebot für Ihr Kind kommen können.